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Seminar "Grundlagen des Friedhofswesens" 
2-tägig, 20. + 21.09.2017, Veranstalter: Geisenheimer Institut für Weiterbildung

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DIE KOMMUNALE 2017 
18. + 19.10.2017 

in Nürnberg, besuchen Sie uns in Halle 9, Stand 545

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Gemeinde gestaltet Friedhof in Ebhausen neu
Quelle: Dipl. Ing. Jürgen Fleitz, Gemeinde Ebhausen
Im Friedhof in Ebhausen gingen die Grabstellen für die Erdbestattungen zu neige. Daher beschäftigte sich der Gemeinderat bereits seit 2012 intensiv mit einer Wiederbelegung und der geplanten Erweiterung der bisherigen Friedhofsflächen.

Presseinformation

Gütegemeinschaft Friedhofsysteme

Kronenstraße 55-58
10117 Berlin

Tel.:  +49 30 / 203 14 575
Fax:  +49 30 / 203 14 565

info(at)friedhofsysteme.de 

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EINE ENTSCHEIDUNG
FÜR UMWELTSCHUTZ UND WIRTSCHAFTLICHKEIT

Der Einsatz von Grabkammersystemen löst ein zentrales Problem bei Erdbestattungen: 60 bis 70 % der rund 32.000 Friedhöfe in Deutschland sind von Bodenproblemen betroffen. Die Folge: Die Verwesung stagniert.

Bei herkömmlicher Erdbestattung kommt es zu Wachsleichenbildung und Mumifizierung und damit zu extrem langen Liegezeiten. Die Grabplätze können erst nach einer Frist von 25 Jahren und mehr erneut belegt werden, was eine hohe wirtschaftliche Belastung für die Friedhofsträger bedeutet. Gleichzeitig ist die Gefahr von Umweltproblemen hoch, weil die Leichen mit Boden- und Grundwasser in Berührung kommen.

Planungssicherheit durch definierte
Ruhefristen mehr lesen ...

Beim Einsatz von Grabkammersystemen werden Umweltbelastungen vermieden. Sie ermöglichen auch bei problematischen Standortbedingungen eine schnelle Wiederbelegung der Gräber innerhalb einer Ruhefrist von maximal 12 Jahren. Dies erhöht die Planungssicherheit für Friedhofsträger und reduziert den Ausbaubedarf von Friedhöfen wesentlich. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zu erwartenden steigenden Zahl von Bestattungen pro Jahr.

In unterschiedlichen Regionen Deutschlands haben Friedhofsträger RAL-zertifizierte Grabkammersysteme realisiert. Die Geschäftsstelle der Gütegemeinschaft Friedhofsysteme e.V. vermittelt auf Anfrage Kontakte und Ansprechpartner.

Referenzprojekte zu RAL-GZ 502/1 Grabkammersysteme

GRABFELDSANIERUNG IN WALDBERG, BAYERN mehr lesen ...

Die Ausgangssituation: Der Friedhof der Stadt Wolfach liegt im Auenbereich der engen Talsohle des Wolf-Tales. Der Gewässerverlauf der Wolf teilt den Friedhof in einen westlichen, durch Wolf und Hangfuß eingeengten neuen Friedhofsbereich und einen östlich der Wolf grenzenden alten Friedhofsbereich.

Eine Erweiterung des neuen Friedhofs ist problematisch (Hochwasser, Hangwasser). Der Bedarf an Grabstellen kann hier nur noch ca. 3 – 4 Jahre gedeckt werden Außerdem besteht von Seiten der Bürger der Wunsch, wieder auf dem alten Friedhof zu bestatten. Sie legen darauf sehr großen Wert. Aus diesem Grund stand für die Stadt Wolfach das Thema „Sanierung Alter Friedhof“ an. Die Erstbelegung auf dem alten Friedhof fand 1840 statt Die Stadt Wolfach hat 1989 mit einem Belegungsstopp in Teilbereichen des alten Friedhofes die Voraussetzungen für diese Baumaßnahme geschaffen. Seitdem durften nur noch Angehörige in bestehenden Gräbern bestattet werden, die bereits belegt waren bzw. Urnen-Bestattungen.

  Projektbericht: Friedhof in Wolfach / Ortenau Grabkammersysteme

ERWEITERUNG DES FRIEDHOFS IN GOSHEIM,
BADEN-WÜRTTEMBERG mehr lesen ...


Die vorhandene Erweiterungsfläche für ihren Friedhof wollte die Gemeinde Gosheim bestmöglich nutzen. Gleichzeitig sollten die Probleme gelöst werden, die sich aus dem in zwei Richtungen geneigten Baufeld ergaben. Ziele des Friedhofsträgers waren:

  • Eine hohe Kapazität für Erdbestattungen auf der gegebenen Fläche zu erreichen.
  • Das abfallende Gelände zu sichern.
  • Die Ruhezeiten zu reduzieren.
  • Planungssicherheit für die Friedhofsnutzung durch günstigere und langfristig kalkulierbare Unterhaltskosten zu erhalten.

Die Gemeinde entschied sich für 120 RAL-zertifizierte Grabkammern, die durch die Möglichkeit der Doppelbelegung und die Installation Wand an Wand einen deutlichen Platzgewinn und gleichzeitig die erforderliche Grab- und Hangsicherung ermöglichten. 

  Moderne Friedhofsysteme Der neue Friedhof in Gosheim

  Projektbericht: Grabkammern, Friedhof Gemeinde Gosheim

IMMERGRÜNER FRIEDHOF IN BRENDLORENZEN, BAYERN
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Wegen hoher Feuchtigkeit im Erdreich sah sich die Gemeinde Brendlorenzen, ein Stadtteil von Bad Neustadt in Unterfranken, mit einem Bestattungsstopp konfrontiert. Deshalb musste schnell gehandelt und der jüngste Erweiterungsteil zügig ausgebaut werden. Für die Gemeinde war dabei besonders wichtig:

  • kurzfristig neue Bestattungsplätze zur Verfügung zu stellen.
  • künftig kürzere Ruhezeiten sicherstellen zu können.
  • eine ansprechende Gestaltung mit großen Grünflächen zu realisieren.

Für den gewünschten "immergrünen" Friedhof wurden in zwei Bauabschnitten bis 2011 zunächst 72, dann 53 Grabkammern als Tiefgräber mit Fundament realisiert. Durch verkürzte Pflanzflächen ist es möglich, größere Rasenflächen zwischen den Gräber anzulegen, die den ansprechenden Charakter des neuen Friedhofsbereichs prägen.

OBERIRDISCHE GRABKAMMERN FÜR DEN FRIEDHOF SAARBRÜCKEN, SAARLAND mehr lesen ...

  • Oberirdische Grabkammern für den Friedhof Saarbrücken, Saarland
  • Oberirdische Grabkammern für den Friedhof Saarbrücken, Saarland
  • Oberirdische Grabkammern für den Friedhof Saarbrücken, Saarland


Den Wünschen der italienischen Gemeinde in der Landeshauptstadt Saarbrücken hat sich der Ausländerbeirat angenommen und auf die in Italien und anderen Mittelmeerländern übliche oberirdische Bestattung hingewiesen. Der Stadtrat und der FBS Friedhofs- und Bestattungsbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken stellten sich den Herausforderungen,

  • für die aus Italien stammenden Bürgerinnen und Bürger eine Begräbnisstätte zur Verfügung zu stellen, die ihrer Kultur und ihren Bestattungsriten entspricht.
  • Für den gewünschten "immergrünen" Friedhof wurden in zwei Bauabschnitten bis 2011 zunächst 72, dann 53 Grabkammern als Tiefgräber mit Fundament realisiert. Durch verkürzte Pflanzflächen ist es möglich, größere Rasenflächen zwischen den Gräber anzulegen, die den ansprechenden Charakter des neuen Friedhofsbereichs prägen.

Insgesamt wurden 108 oberirdische Grabkammern in mehreren Bauabschnitten realisiert. Die Planung übernahm Dipl. Ing. Jürgen Fleitz LINK als RAL-zertifizierte Friedhofsplaner Jede Grabkammer ist mit einer integrierten separaten Vorkammer ausgestattet, sodass zusätzlich auch die Zubettung von Urnen in den Grabkammern möglich ist.

Im letzten Bauabschnitt realisierte der Glaskünstler Rudolf Kallenborn aus Saarlouis ein Glaskunstwerk für die Anlage.

Weitere RAL-zertifizierte Grabkammersysteme
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Bodenprobleme führten auf dem Friedhof in Waldberg in der bayerischen Rhön zu erheblichen Verwesungsstörungen. In Kooperation mit dem RAL-zertifizierten Fachplaner Thomas Struchholz wurden Bodengutachten erstellt, Pegelmessungen sowie Bestandsaufnahmen und eine Bedarfsermittlung durchgeführt. Ziele der Gemeinde waren:

  • Ausreichend Friedhofsfläche für nachhaltig funktionstüchtige, hygienisch einwandfreie Bestattungsformen anbieten zu können.
  • Den Bedürfnissen nach Sargbestattungen in der katholisch geprägten Region zu entsprechen.
  • Die Ruhezeiten von bisher 30 Jahren deutlich zu verkürzen und die Grabnutzungszeiten variabel zu gestalten.

Realisiert wurden 30 RAL-zertifizierte Grabkammern als einstellige Tiefgräber mit Umwehrung. Den Prozess der Planung und Realisierung begleitete Planer Thomas Struchholz auch in Gemeinderatssitzungen, Bürgerversammlungen und Terminen vor Ort.

Weitere RAL-zertifizierte Grabkammersysteme

Weitere RAL-zertifizierte Grabkammersysteme wurden seit Zulassung des Gütezeichens 2001 u.a. realisiert in:

Altbach, Bad Dürrheim, Bischofheim Rhön, Cadolzburg, Diedorf, Diessen-Dettenschwang, Diessen-Riederau, Fronhausen, Heusweiler, Höxter, Immenstaad, Kernen-Rommelshausen, Lahntal / Großfelden, Leidersbach, Mainz, Marl, Neckarbischofsheim, Nehren, Netphen, Ölde, Ratingen, Rheda-Wiedenbrück, Schwieberdingen, Siegen, Sundern, Tuttlingen, Wesseling, Zirndorf